Wissenschaft entdecken rund um den Globus

Wissenschaft kann man weltweit entdecken – daher luden im November 2017 die Baylabs rund um den Erdball zum Global Baylab Day ein. Von Mexiko bis Berlin wurde auf unterschiedlichste Weise geforscht und gestaunt und dabei wurde eins ganz deutlich: Wissensdurst verbindet Menschen.

Mit den Baylabs im Papalote Kinder Museum und im Science Museum Universum waren in Mexiko gleich zwei Bayer-Schülerlabore an der weltweiten Entdeckungstour beteiligt und ermöglichten das Schnuppern von Laborluft. Eltern und Kinder zogen Kittel und Schutzbrille an und erlebten Naturwissenschaft hautnah.

Rund 80 Teilnehmer besuchten die Workshops zum Thema „Wie kann ein Feuer im Hals gelöscht werden – Schmerzen, Fieber und Entzündung“ im Baylab in Polen und konnten sich, begleitet von 10 Moderatoren, darunter Studenten der Warsaw Medical University, intensiv mit dem Thema Gesundheit auseinandersetzen.

Auch in England wurden die Türen geöffnet, um mehr als 250 Besucher im Schülerlabor willkommen zu heißen. Von der Reise eines Bananensandwichs durch den Verdauungstrakt bis zur Kontrolle eines Roboters mit dem eigenen Gehirn standen an zahlreichen Stationen der menschliche Körper und seine Funktionen im Mittelpunkt. 30 freiwillige Helfer begleiteten dabei die Versuche mit großem Enthusiasmus und vermittelten viel Wissenswertes.

Währenddessen fuhr das Baylab-Team in Südafrika mit zwei Bussen an den Schulen in der ländlichen Region Mpumalanga vor und brachte die Forschungsstationen gleich mit. Motiviert durch verschiedenste Experimente entdeckten zahlreiche Kinder mit Spaß und Interesse die Bedeutung und Faszination von Naturwissenschaften. 

In Deutschland beschäftigten sich im Baylab in Berlin 26 Schülerinnen und Schüler der 5. Klasse des Berliner Lessing-Gymnasiums z.B. mit Stoffgemischen, pH-Werten und anderen Themen rund um die Chemie.
Die rheinisch-bergischen Baylabs in Leverkusen, Monheim und Wuppertal hielten gemeinsam im Leverkusener Baykomm ein abwechslungsreiches Programm bereit, ganz unter dem Motto: „Entdeck, was in dir steckt!“. Insgesamt 500 Kinder, Jugendliche und Eltern besuchten die vielfältigen Angebote und stellten sich z.B. den Fragen: Wie sieht meine DNA aus? Was sind meine Stärken, meine Farben, meine Vorstellungen und Gedankenprozesse? Dabei zeigten verschiedene Kooperationspartner, dass ein Wissenschaftler eben auch ein Künstler sein kann und Philosophieren bei der Entwicklung neuer Lösungsansätze hilft. Während die Wuppertaler Kunstpädagogin Andrea Raak in ihren Workshops Kreativität und Farbempfinden in den Fokus rückte, arbeitete nebenan das Team vom Studio heyho! mit den Kindern und Jugendlichen an deren „Design Thinking“, dem Kreativprozess zur Ideenfindung.
Eine Etage höher begegnete sich Wissenschaft und Philosophie: Im Baylab konnten die Nachwuchs-Forscher am Kinderlabor Chemie teilnehmen oder ihre eigene Erbsubstanz isolieren und der Verein Philosophieren mit Kindern Hamburg e.V. brachte sie dazu, sich mit Fragen wie „Ist ein Zebra ohne Streifen noch ein Zebra?“ auseinanderzusetzen.
Um sich der eigenen Stärken bewusst zu werden stand zusätzlich das Team von Sinus, dem Büro für Kommunikation aus Köln, mit individuellem „Soft Skills“- Training für Jung und Alt bereit.
Während die jüngeren Gäste in den zahlreichen Workshops entdecken und forschen konnten, sprach der Pädagoge und Wissenschaftler Konrad Scheib vom Institut für intelligentes Lernen, Studienhaus Landau in seinem Vortrag und Workshop mit interessierten Eltern über das Thema „Wie begleite ich mein Kind richtig und wie fördere ich die Potentiale meines Kindes am besten?“.
Einen zauberhaften Abschluss des Baylab-Erlebnistages bot Magier und Entertainer Marc Weide mit seiner Bühnenshow „Hilfe, ich werde erwachsen“!

Rund 1.000 Kinder und Jugendliche rund um den Globus nahmen mit Neugier und Entdeckerfreude an den zahlreichen Angeboten teil und wir vom Baylab Team sagen DANKE, es hat uns sehr viel Spaß gemacht!

Wir freuen uns auf den Global Baylab Day 2018!

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