Schülerprojekt für die Sekundarstufe II:

Erbgut und Gesundheit – Methoden der Biotechnologie

Wie lässt sich die eigene DNA aus dem Mund isolieren und vervielfältigen? Wie erkennt man genetische Variationen? Ermöglicht die Gentechnik gezielter wirksame Arzneimittel? Diese und weitere Fragen werden beantwortet im Projekt „Erbgut und Gesundheit. Methoden der Biotechnologie“. Eingeladen sind alle Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II (10. bis 13. Schuljahr).

  • Vor dem Experiment: An der Pipettier-Station wird die Polymerase-Kettenreaktion vorbereitet.
  • Faszination Biotechnologie: Die eigene DNA im Reagenzglas.
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Vor dem Experiment: An der Pipettier-Station wird die Polymerase-Kettenreaktion vorbereitet.

Was wird vermittelt?
Durch die Analyse von DNA mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR) erhalten die Schülerinnen und Schüler unter anderem Einblicke in die Entstehung und Diagnose von Krebserkrankungen und Erbkrankheiten. Zusätzlich zur PCR lernen sie die Methodik der Gel-Elektrophorese. Dabei üben die Schüler präzises Arbeiten, Pipettieren mit Mikro-Pipetten, Abmessen, Abwiegen, Protokollieren sowie das wissenschaftliche Auswerten von Versuchsergebnissen.

Das Projekt setzt bei den molekularen Grundlagen der Vererbung sowie angewandter Genetik an. Erwünscht sind Grundkenntnisse in Zytogenetik, zu Aufbau und Funktion der DNA sowie erstes Wissen über Chromosomen, Mutationen und Erbkrankheiten.

Wie läuft der Tag im Baylab ab?
Um 9:15 Uhr beginnt der Tag im Baylab. Nach einer kurzen Begrüßung folgt die Sicherheitseinweisung. Laborkittel und Schutzbrillen werden von Bayer gestellt. Die Referentin erläutert zunächst die Ziele des Projektes. Danach beginnt die Versuchsreihe „Erbgut und Gesundheit.“ Von circa 13 bis 14 Uhr ist eine Mittagspause vorgesehen.

Anschließend protokollieren die Schüler ihre Versuchsergebnisse und werten diese aus. Nach einer gemeinsamen Abschlussdiskussion erhalten sie eine Führung durch die Multimedia-Ausstellung im BayKomm – natürlich mit Schwerpunkt auf dem Themenraum „Gesundheit“. Das Projektende ist für 16 Uhr vorgesehen.

Teamwork im Fokus
Das Baylab bietet Platz für etwa 30 Schüler. Diese arbeiten in mehreren kleinen Teams zusammen. Sie erhalten Experimentiervorschriften sowie Arbeitsblätter und arbeiten weitgehend selbstständig.

Die Auswertungen der Experimente werden zunächst innerhalb der Teams vorgenommen und dann im großen Kreis besprochen und verglichen.

Die gesamte Projektarbeit erfolgt unter fachlicher Anleitung speziell geschulter Projektbetreuer.

Interessiert?


Hier geht es zum Anmeldeformular für das Baylab im Baykomm (Leverkusen). Wir möchten allen Anfragen gerecht werden und bitten daher um Verständnis, dass wir jede Schule höchstens einmal pro Schulhalbjahr begrüßen können.




Bei offenen Fragen wenden Sie sich telefonisch unter +49 (0)214 / 30-65796 an Silke Wagener