Schulprojekt für die Sekundarstufe I (5. Bis 7.Klasse)

Die unsichtbare Macht der Pflanzen

Wie können uns Pflanzen ernähren? Wie stellen sie Nahrung her und was brauchen sie dafür? Wie funktioniert eigentlich die Fotosynthese? Was sind Mikroben und welche Rolle spielen sie? Sind sie Freund oder Feind?
Diese Fragen und einiges mehr bekommt ihr bei unserem Baylab-Projekt „Die unsichtbare Macht der Pflanzen“ beantwortet. Eingeladen sind alle Schüler der Klassenstufe 5-7.

  • Blattanalyse: In welchen Blättern werden Nährstoffe hergestellt?
  • Studien am Modell: Wie atmen Pflanzen? Wo gelangt die Luft in das Blatt?
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Blattanalyse: In welchen Blättern werden Nährstoffe hergestellt?

Was wird vermittelt?
In verschiedenen Experimenten übt ihr das Abmessen und Mischen von Flüssigkeiten, das Auflösen von Feststoffen und den Einsatz von Sensoren. Außerdem lernt ihr Nachweisreaktionen anhand von Pflanzeninhaltsstoffen kennen. Modelle und mikroskopische Präparate helfen euch, den Aufbau eines Blattes zu verstehen. Mit Hilfe von Abstrichen und angelegten Kulturen könnt ihr Schlüsse über das Vorkommen von Mikroorganismen ziehen. Wir führen euch mit den Auswertungen von kleinen Versuchsreihen an das wissenschaftliche Arbeiten heran.
Das Projekt setzt bei den Biologie- und Mathematikkenntnissen von Schülern der 5. und 6. Klasse an und gibt darauf aufbauend schon frühzeitig einen Vorgeschmack auf den Chemieunterricht der 7. Klasse.

Wie läuft der Tag im Baylab ab?
Um 9:15 Uhr beginnt der Tag im Baylab. Nach einer kurzen Einführung in das Thema „Pflanzen und Ernährung“ beginnt der praktische Teil. Laborkittel und Schutzbrillen werden von Bayer gestellt. Nach einer Sicherheitseinweisung und Erklärung der Geräte und Methoden könnt ihr unter Anleitung der Projektbetreuer mit den Versuchen starten.

Als erstes führt ihr ein Experiment zu chemischen Nachweisreaktionen durch, in dem verschiedene Reagenzien getestet werden, um einen Farbnachweis für Stärke zu finden. Danach können unterschiedliche Blätter bzw. Blattteile analysiert werden, damit Rückschlüsse auf die Fotosynthese gezogen werden können. Diese Untersuchungen werden durch ein plastisches Blattmodell und Mikroskopierstationen ergänzt. Mit Gassensoren könnt ihr an zwei Messstationen sowohl Sauer¬stoff- als auch Kohlenstoffdioxidkonzentrationen in verschiedenen Systemen messen. Die Ergebnisse werden zusammen besprochen und diskutiert. Aus den Experimenten erhaltet ihr Hinweise auf den Ablauf der Fotosynthese, aber auch auf mögliche Schwachstellen der Pflanzen.

Gegen 11 Uhr ist Frühstückspause, danach folgen einige Informationen zu Mikroorganismen mit Diskussion zu den Wechselwirkungen von Mikroben und Pflanzen. In der folgenden Experimentier¬einheit stehen an Stationen mikroskopische Präparate von Pilzen und Bakterien so¬wie Kulturen von Abstrichen bereit. Nachdem ihr ein Nachweisreagenz für Kohlenstoffdioxid gefunden habt, wird eine Gärungsreaktion (Fermentation) durchgeführt und dabei die Gas-Entstehung nachgewiesen. Die Ergebnisse werden ausgewertet und zusammen besprochen.

Im Anschluss habt ihr die Möglichkeit, weitere Bereiche von Bayer zu entdecken. Das Projektende ist für 13:30 Uhr vorgesehen.

Teamwork im Fokus
Bei allen Projekten im Baylab steht Teamwork im Fokus. Das Baylab bietet Platz für etwa 30 Schüler. Dabei werdet ihr in mehrere kleine Teams aufgeteilt und erhaltet Experimentiervorgaben zum selbstständigen Arbeiten. Die Auswertungen der Experimente werden zunächst innerhalb der Teams vorgenommen und dann im großen Kreis besprochen und verglichen.
Die gesamte Projektarbeit erfolgt unter fachlicher Anleitung speziell geschulter Projektbetreuerinnen.

Interessiert?

Hier geht es zum Anmeldeformular für das Baylab im Baykomm (Leverkusen). Wir möchten allen Anfragen gerecht werden und bitten daher um Verständnis, dass wir jede Schule höchstens einmal pro Schulhalbjahr begrüßen können.

Bei offenen Fragen wenden Sie sich telefonisch unter +49 (0)214 / 30-65796 an Silke Wagener